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„Die Bingenheimer Schule und ihre Kinder“

Noch wenige Exemplare vorhanden.

So lautet das Motto des Kalenders für 2022. Ein Thema, das für noch viele Kalender Stoff bietet. Es wird sicher nicht der letzte Kalender zu diesem Thema sein. Der Kalender erscheint in Kürze. Voranmeldungen gerne bei Günter Loth (06035-3627) oder Josef Tiefenbach (06035-3679) oder unter tiefenbachj@t-online.de. Der Preis beträgt, wie in den Vorjahren auch, 9,00 €uro pro Stück.



AUSVERKAUFT!

Wir sagen Danke. Für das große Interesse. 325 Bücher wurden verkauft.


Nach monatelanger Arbeit konnte das Projekt nun vollendet werden. Druckfrisch liegt das Erstlingswerk des Arbeitskreises Bingenheimer Geschichte nun vor.

Günter Loth ist der Autor von 22 Erzählungen aus dem Alltag des Dorfes. Josef Tiefenbach steuerte das Kapitel „Flüchtlinge kommen“ (nach dem 2. Weltkrieg) bei, das durch die Erinnerung eines Flüchtlingskindes ergänzt wird.

Günter Loths Ausarbeitungen behandeln die Themen:

o   Die allgemeine Versorgung der Bingenheimer Bürger vor, während und nach dem 2. Weltkrieg bis 2000

o   Federviehhaltung in Bingenheim

o   Schweinezucht und Hausschlachtung in Bingenheim

o   Pferdehaltung in Bingenheim

o   Milchwirtschaft in Bingenheim

o   Bingenheimer Haus- und Obstgärten

o   Kartoffelanbau während und nach dem 2. Weltkrieg in Bingenheim

o   Zuckerrübenanbau in Bingenheim

o   Futterrübenanbau in Bingenheim

o   Heu- und Grummeternte

o   Ernte- und Dreschtage in Bingenheim

o   Holz und Brennstoffversorgung in Bingenheim

o   Steinbrüche in Bingenheim

o   Einzug der amerikanischen Streitkräfte in Bingenheim

o   Französische Kriegsgefangene während des 2. Weltkriegs in Bingenheim

o   Besuch ehemaliger Kriegsgefangener aus Frankreich in Bingenheim

o   Die ärztliche Versorgung früher und letztes Geleit in Bingenheim

o   Die Bingenheimer Schule

o   Warum hat Bingenheim keinen eigenen Bahnhof?

o   Bemühungen der Dorfbewohner, sich Sonderwünsche zu erfüllen

o   Kirmes in Bingenheim

o   Wintervergnügen der Kinder in der Nachkriegszeit

o   Bingenheimer Bürger, die durch tragische Unfälle seit den 40er Jahren ihr Leben verloren haben.

Zur Dorfgeschichte gehören natürlich die Vereine. Daher entschloss sich der Arbeitskreis in das Buch Porträts der Bingenheimer Vereine aufzunehmen. Den Text lieferten die 12 Vereine selber. 

Das Buch umfasst 200 Seiten. Die Beiträge werden durch insgesamt 336 Fotos, davon 141 in Farbe, ergänzt. Für die Zusammenstellung sowie die Auswahl der Fotos und das Layout war Josef Tiefenbach verantwortlich. Nicht unerwähnt darf bleiben, dass viele Bürgerinnen und Bürger sowie Firmen durch ihre Spenden dieses Buch erst ermöglicht haben.




Exkursionsbericht 12 vom 17.06.2021.pdf




Zum Weltschildkrötentag am 23. Mai: Haupt- und ehrenamtliche Naturschützer arbeiten in AG Sumpfschildkröte eng zusammen – Wer Tiere privat hält, muss dies melden.


Weltschildkrötentag.pdf


Kiebitz-Cam in der Wetterau - YouTube

Bei Hessens Kiebitzen kiebitzen!

Umweltministerium öffnet in der Wetterau digitales Fenster in die Natur

Seit knapp drei Jahren schützt ein rund 1000 Meter langer und fest installierter Wildschutzzaun im Wetterauer „Mähried" nahe Reichelsheim die dortigen Bodenbrüter. „Dieses Projekt hat unter anderem die Bruterfolge des vom Aussterben bedrohten Kiebitz massiv gesteigert und das wollen wir gerne mit der Öffentlichkeit teilen“, sagt Umweltstaatssekretär Oliver Conz. „Daher liefert uns eine Kamera ab sofort per Live-Stream einmalige Einblicke in Lebensweise der hessischen Wiesenbrüter.“ Ende der 80er Jahre gab es noch circa 2000 Kiebitz-Brutpaare in Hessen – aktuell sind es nur noch 200 bis 300 Paare. „2019 konnten mehr als 40 geschlüpfte Kiebitz-Gelege mit etwa 100 Jungen innerhalb der Umzäunung gezählt werden, 2020 waren es schon mindestens 178 Junge, von denen etwa 118 groß geworden sind“, erklärt Stefan Stübing, Avifauna-Referent der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e.V. (HGON). Er hat den „Monitoringbericht Wiesenbrüter“ im Auftrag der Staatlichen Vogelschutzwarte zusammengestellt und auch die Bruterfolge innerhalb des Zauns systematisch dokumentiert. 

Hochaufgelöste Naturaufnahmen direkt ins Wohnzimmer
Die Errichtung des Schutzzaunes wurde vom Hessischen Umweltministerium mit mehr als 33.000 Euro gefördert. Hinzu kommen jährlich etwa 1000 Euro für Reparaturen und Instandsetzungsmaterial. „Ich bin sehr froh, dass das Land Hessen diese wichtige Maßnahme zum Schutze der Wiesenbrüter fördert“, sagt Walter Schmidt, zuständig für Naturschutz beim Forstamt Nidda. Schmidt hatte die Idee zur Installation des festen Zaunes und kümmert sich seither um alle Belange am Zaun. Er hat auch den Aufbau der Kamera koordiniert und durchgeführt. Diese sendet ihre Live-Aufnahmen per LTE-Verbindung und wird ausschließlich über Solarstrom betrieben. „Die Kamera des Umweltministeriums begeistert alle Beteiligten mit gestochen scharfen Aufnahmen und erleichtert der AG Wiesenvogelschutz in der Wetterau die Dokumentation der Artenvielfalt im Gebiet. In den nächsten Wochen passieren dort faszinierende Dinge“, so Schmidt.
„Ich danke allen Beteiligten und auch den ehrenamtlichen Naturschützerinnen und Naturschützern für ihre tägliche Hilfe und den Einsatz vor Ort für die vielen zu schützenden Arten, die unsere Natur ausmachen. Ich bin ganz sicher, dass die spektakulären Nahaufnahmen viele Menschen begeistern werden und deutlich machen, warum biologische Vielfalt so wertvoll für uns ist“, betont Umweltstaatssekretär Conz.

Den Live-Stream aus dem Wetterauer „Mähried“ erreichen Sie über die Startseite des Hessischen Umweltministeriums (https://umwelt.hessen.de/) und direkt unter https://umwelt.hessen.de/klima-naturschutz/naturschutz/kiebitze-in-der-wetterau-artenschutz-per-livestream-beobachten

(Pressemitteilung HMUKLV)


Das Thema Steinbachtal und seine angestrebte Ausweisung als Naturschutzgebiet ist in der letzten Zeit durch die Corona-Pandemie stark vernachlässigt worden. Die Dinge regeln sich jedoch leider nicht von selbst. Hier der Exkursionsbericht Nr. 10! Mehr zum Steinbachtal unter http://www.naturschutzgebiete-wetterau.de/40414/439101.html


Exkursionsbericht 10 vom 19. 04. 2021.pdf


"Bingenheim. Das Leben in unserem Dorf –„Früher“

im Frühjahr 2020 hatte der Arbeitskreis Bingenheimer Geschichte beschlossen, in diesem Jahr ein Buch über Bingenheimer Geschichten zu erstellen. Mittlerweile haben wir ein druckfertiges Manuskript ausgearbeitet. Nun haben wir uns entschlossen dieses Buch zu veröffentlichen.  Außer Erinnerungen aus den 40er, 50er und 60er Jahren mit entsprechendem Bildmaterial, wollen wir auch die ortsansässigen Vereine in Wort und Bild vorstellen und einen Blick auf die Entstehung und Entwicklung unserer Vereine werfen. Den Textteil haben die Vereine erstellt und Fotos geliefert, die wir zum Teil noch aus unserem Bestand ergänzt haben.
Der voraussichtliche Umfang des Buches: Größe 17 x 24 cm mit ca. 190 - 200 Seiten mit über 300 Fotos.

Für ein einigermaßen attraktives Exemplar wären je nach Auftragsgröße zwischen fünf- und zehntausend Euro aufzubringen. Titel des Buches "Bingenheim. Das Leben in unserem Dorf –„Früher“.

Wir haben bereits mit Druckereien Verbindung aufgenommen, um uns über Herstellung

und Kosten zu informieren. Eine Druckerei hat uns angeboten ein Musterexemplar anzufertigen, das unseren Vorstellungen entspricht.

Außerdem müssen wir jetzt versuchen, unser kleines Vereinsvermögen durch ein paar Sponsoren aufzubessern.  Auch ein schwieriges Problem!

Ein Anreiz?  Als gemeinnütziger Verein sind wir berechtigt Spendenbescheinigungen auszustellen.

Die Namen der Sponsoren würden wir -jeweils mit Genehmigung der Betroffenen- in unserem Buch erwähnen.

Falls Sie den Verein bei diesem Projekt unterstützen würden, wäre das eine tolle Sache. Unsere Bankverbindungen sind: Landbank Horlofftal eG Reichelsheim IBAN: DE78 5186 1616 0000 1007 14 BIC: GENODE51REW oder Sparkasse Wetterau (Echzell) IBAN: DE70 5185 0079 0027 1929 55, BIC: HELADEF1FRI



Bingenheim


Bingenheim


Horloffaue bei Grund-Schwalheim. Die ersten Kraniche sind zurück.


Kiebitz – Schwarz-weißer Akrobat der Lüfte. Seine akrobatischen Balzflüge und die vehementen Angriffe, mit denen er Gelege und Jungvögel gegen Feinde verteidigt, sind in der europäischen Vogelwelt einzigartig. Nicht zuletzt ist er aber auch einer der letzten Zeugen der einst weit verbreiteten Artengemeinschaft der sogenannten „Wiesenvögel“. Die Bestände seiner Verwandtschaft im selben Lebensraum, wie Uferschnepfe, Brachvogel, Bekassine und ehemals sogar Kampfläufer, sind landesweit als Brutvögel erloschen oder stehen mit wenigen Paaren unmittelbar vor dem Aussterben. Auch dem Kiebitz droht ein solches Schicksal: von in den 1970er Jahren noch mehr als 2.000 Brutpaaren ist der Bestand auf in den letzten zehn Jahren nur noch etwa 300 Paare dramatisch zurückgegangen. (Text: HGON. Mehr dazu unter https://www.hgon.de/unsere-arbeit/voegel/kiebitz/).

Wetterau - Mit gutem Beispiel voran: https://youtu.be/TXJogHLH6V4


Udo Seum hat die aktuellen Zahlen des Storchenbestandes im Wetteraukreis: 140 Brutpaare mit insgesamt 281 Jungstörchen hat er gezählt.


Der Juli war sehr trocken. Nur knapp 24 Liter Niederschlag. Die Horloff führt kaum Wasser. Daher hat das Bingenheimer Ried keinen Zufluss und trocknet aus.



Mit einem ganz besonderen Schutzprojekt für den gefährdeten Kiebitz hat man im Wetteraukreis einen großen Erfolg erzielt. Rund 70 der 100 Brutpaare im Wetteraukreis brüteten 2019 auf einer kleinen Fläche bei Reichelsheim. Das war ein Viertel der gesamten Population in Hessen. Am 22. Mai 2020 besuchte der Staatssekretär das Projekt und ließ sich den aktuellen Stand des Projektes erläutern. Und natürlich mit dem nötigen Abstand der Akteure.

Siehe auch: http://www.naturschutzgebiete-wetterau.de/232501/452501.html



https://youtu.be/HQTuNoYNd6E




JPL-2020.pdf
Das Forstamt Nidda hatte auch in diesem Jahr wieder zur Vorstellung der Maßnahmen in den Schutzgebieten im Wetteraukreis eingeladen. Walter Schmidt vom Forstamt konnte mit 139 Folien zeigen, was im vergangenen Jahr umgesetzt wurde und was in 2020 geplant ist.



Seit 50 Jahren Mitglied in der NABU-Gruppe Bingenheim! Gründungsmitglied. Mit anderen Gründungsmitgliedern in der Mitgliederversammlung am 6. März 2020 mit Urkunde und Anstecknadel in Gold geehrt!



Alle Aufnahmen von Sven Schuchmann.






Pfarrer R. Zentgraf schreibt in seinem Aufsatz:
„Ein Gang durch die Geschichte von Bingenheim“:
Für die Bingenheimer kam dazu noch in besonderer Weise die Last des 7-jährigen Krieges (1756-63): Franzosen und Preußen kämpften bei Bergen, Grünberg, Grüningen und Bad Nauheim. Das Land wurde durch Einquartierungen, Lebensmittel- und Futterlieferungen, Fuhrdienste usw. wiederum ausgesogen. Es ist ein Wunder, daß Bingenheim und Umgebung nicht Schlachtfeld wurden. Denn 1762 wählte der Preußische Generalfeldmarschall, der berühmte Herzog Ferdinand von Braunschweig-Bevern, das Bingenheimer Schloß zu seinem Hauptquartier und den Ostrand der Wetterau von Staden bis etwa Bisses als Stellung für seine Truppen. Kommandeur der Nachhut war der Herzog von Holstein-Gottorp, der im Leidhecker Pfarrhaus lag. Ein Gefecht bei der Bilgesheimer Mühle (nach einem ausgegangenen Dorf genannt) kostete etwa 20 Verwundete und Pferde. Möglicherweise erinnert das steinerne Kreuz am Ortsausgang nach Leidhecken, das tief im Straßendamm verwahrlost, an einen Verwundeten, der nachweislich in Bingenheim starb.


Die Datenschutzgrundverordnung hat natürlich auch Auswirkungen auf die Gestaltung dieser Homepage. Siehe hierzu auch "Datenschutzerklärung". Insbesondere für die Beiträge des "Arbeitskreises Bingenheimer Geschichte" wird es bei der Veröffentlichung von Daten Einschränkungen geben müssen. So werden auf der Seite "Bingenheim_Scan" keine neuen, aktuellen Fotos veröffentlicht. Viele Beiträge im Naturschutz werden nur noch mit Fotos veröffentlicht, auf denen keine Personen zu sehen sind. Es wird eine spannende "Datenschutz-Zeit". Wer was darf, wird sich erst noch klären müssen.

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Stand: 12.11.2021